Neue Modelle für den elektronischen Rechnungsaustausch im Jahr 2019 in Lateinamerika

Neue Modelle für den elektronischen Rechnungsaustausch im Jahr 2019 in Lateinamerika

16/11/2018

Verschiedene Länder Lateinamerikas, wie Guatemala, Panama oder Paraguay sind auf dem Wege, ihre Modelle für E-Rechnungen zu entwickeln. Diese Länder folgen dem Vorbild anderer Systeme, die sich in Ländern wie Mexiko, Brasilien oder Chile bereits bewährt haben.

Die wichtigsten Neuerungen für 2019 sind:

1. Guatemala. Die elektronische Rechnung in Guatemala bereitet sich auf die schrittweise Einführung des neuen FEL-Modells ab 2019 vor. Die Aufsichtsbehörde der Steuerverwaltung (SAT) wird in Guatemala die progressive Einführung des FEL-Systems für verschiedene Segmente von Steuerzahlern sowie die entsprechenden Fristen definieren. 376 große Steuerzahler wurden bereits dazu aufgefordert, ihre Buchhaltungssysteme an die elektronische online-Rechnung (FEL) anzupassen. Sie werden die ersten sein, die dieses System verpflichtend einführen. Die elektronische Signatur auf E-Rechnungen wird als obligatorischer Mechanismus eingeführt, um die Authentizität und Akzeptanz der Dokumente zu garantieren.

Erfahren Sie hier mehr über das E-Rechnungsmodell in Guatemala

2. Kolumbien. Ab 1. Januar 2019 sind Große Steuerzahler verpflichtet, die Bestimmungen über den elektronischen Rechnungsaustausch zu erfüllen. Im Laufe des Jahres 2019: Die DIAN wird die Implementierungsfristen mitteilen, wobei je nach Wirtschaftstätigkeit ein unterschiedlicher Zeitplan festgelegt wird.

EDICOM wurde von der Steuerbehörde DIAN als technologischer Provider autorisiert, um E-Rechnungsdienste zu leisten und kann über 20 Jahre Erfahrung im elektronischen Datenaustausch und der elektronischen Rechnungsstellung aufweisen. Wir bieten integrierte Lösungen, die von der Ausstellung, Überprüfung und Steuererklärung bis hin zur Übermittlung und Konservierung komplett automatisiert sind und entsprechende Gesetzesvorschriften erfüllen.

Ziele und Vorteile der E-Rechnung in Kolumbien

3. Argentinien. Ab April 2019 ist die E-Rechnung in Argentinien für alle Steuerzahler verpflichtend.  Argentinien unternimmt ab April 2019 einen weiteren Schritt auf dem Weg der massiven, obligatorischen Einführung der elektronischen Rechnung, indem ein neues Rechnungsschema eingeführt wird (Régimen de Emisión de Comprobantes Electrónicos / R.E.C.E). Die Steuerbehörde AFIP hat im bereits bestehenden elektronischen Rechnungsmodell Veränderungen vorgenommen, die in den allgemeinen Verwaltungsbeschlüssen 4290 und 4291 definiert werden.

Erfahren Sie hier mehr über die elektronische Rechnung in Argentinien.

4. Panama: Panama befindet sich bis zum Erlass der neuen Rechtsvorschriften noch immer in der freiwilligen Anpassungsperiode an den elektronischen Rechnungsaustausch.

5. Paraguay: Paraguay bereitet sich auf die Implementierung der elektronischen Rechnung vor. Nach dem Pilotprojekt, das 2018 mit 14 Unternehmen durchgeführt wurde, beginnt die Steuerbehörde SET jetzt mit der kontrollierten freiwilligen Periode.

6. Peru: Alle Unternehmen, die derzeit als wichtigste Steuerzahler klassifiziert sind, sind ab 1. März 2019 dazu verpflichtet, über einen Betreiber elektronischer Dienste (OSE) zu operieren. Alle Unternehmen dieser Kategorie haben ab 1. Januar 2019 vier Monate Zeit, um das OSE-Modell obligatorisch einzuführen.

7. Bolivien: Die Steuerbeörde SIN veröffentlichte am 4. Februar Information über den Aufschub der Implementierung des elektronischen Rechnungssystems SFE “bis ungefähr August”. Die anfänglichen Fristen für die schrittweise Einführung dieses Systems je nach Steuerzahlergruppe waren für März 2019 geplant. Doch jetzt gilt es, auf das neue Chronogramm zu warten.

Erfüllen Sie alle länderspezifischen Anforderungen der E-Rechnung

Die größte Herausforderung für Unternehmen, die in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern operieren, ist die Erfüllung der länderspezifischen Bestimmungen jedes Modells. Die Versand- und Empfangsprozesse elektronischer Rechnungen können sehr komplex sein, wenn man nicht über einen technologischen Provider verfügt, der die korrekte Ausstellung und den Empfang dieser elektronischen Dokumente entsprechend der jeweiligen Gesetzgebung garantiert.

Die wichtigsten Vorteile der EDICOM Global Platform sind:

1. Die Lösung wird in die marktüblichsten ERP-Systeme integriert, um Umsatzsteuererklärungen und alle anderen Steuerkommunikationen zu automatisieren.

2. Es handelt sich um eine Plattform, mit der die Einhaltung von Steuervorschriften in über 60 Ländern der Welt möglich wird. Damit können also alle Prozesse in einer einzigen Lösung zentralisiert werden.

3. Die EDICOM Plattform ist nicht nur für elektronische Umsatzsteuererklärungen vorbereitet. Sie ermöglicht ebenfalls den elektronischen Rechnungsaustausch sowie andere Geschäfts- oder Steuerkommunikationen.

4. Die Plattform erfüllt die technischen und gesetzlichen Bestimmungen jedes Landes bei der Übermittlung von Information an die entsprechende Steuerbehörde. Indem dieser Prozess über eine einzige Plattform ausgelagert und automatisiert wird, gewinnt der Kunde an Flexibilität und Geschäftsagilität. Er hat damit die Garantie, dass seine Information korrekt an die entsprechende Behörde weitergeleitet wird.

5. Die Plattform von EDICOM verfügt über verschiedene Zertifikationen, wie ISO 27001, ISO20000, ISAE 3402 und TIER II DESIGN. Damit garantiert EDICOM allen Kunden maximale Sicherheit und ein SLA, das eine Mindestverfügbarkeit der Lösung von 99,9% gewährleistet.

Mehr über die elektronische Rechnung mit der EDICOM Global e-Invoicing Platform.

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Plattform für e-Rechnungen

Eine umfassende Lösung, welche die Ausstellung von elektronischen Rechnungen in allen Ländern der Welt ermöglicht.

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