Compliance-Frist für globale E-Rechnung und elektronische Umsatzsteuererklärung am 1. Juli 2018

Compliance-Frist für globale E-Rechnung und elektronische Umsatzsteuererklärung am 1. Juli 2018

11/06/2018

Der 1. Juli 2018 ist ein Schlüsseldatum, denn es handelt sich im B2G- und B2B-Bereich weltweit um eine wichtige Frist in der Umesetzung der neuen Gesetzgebung über den elektronischen Rechnungsaustausch und die elektronische Steuererklärung. Hier finden Sie eine kurze Übersicht über neue Vorschriften, die an diesem Datum in Kraft treten. Sie erfahren auch, wie sich Ihr Unternehmen mit unserer automatischen und integrierten Lösung darauf vorbereiten kann.

In weniger als einem Monat müssen alle in Ungarn als umsatzteuerpflichtig gemeldeten Unternehmen die neuen Bestimmungen über das RTIR (Real Time Invoice Reporting) erfüllen. Die Daten müsen elektronisch an die ungarische Steuer- und Zollbehörde NAV (Nemzeti Adó-és Vamhivatal) übermittelt werden. Die NAV hat die Version 0.14 mit technischen Veränderungen veröffentlicht. Die EDICOM Plattform stellt Unternehmen eine globale Lösung für elektronische B2B2G-Kommunikationen zur Verfügung, mit der alle Transaktionen im Bereich von EDI, E-Rechnung und E-Umsatzsteuererklärung in allen Regionen der Welt über eine einzige Plattform abgewickelt werden können.

Am 1. Juli 2018 treten die neuen Anforderungen für Unternehmen im Öl- und Gassektor sowie für Unterwerkverträge im öffentlichen Sektor in Kraft. Ab 1. Januar 2019 ist die Umsetzung für alle Privatunternehmen verpflichtend. Die EDICOM e-Invoicing Plattform ist darauf vorbereitet, den elektronischen Prozess zwischen Handelspartnern im B2B-, B2C- und B2G-Bereich abzuwickeln. EDICOM handelt als von der Steuerbehörde Agenzia delle Entrate zertifizierter Dienstanbieter, um als Vermittler den Versand und den Empfang elektronischer Rechnungen über das Austauschsystem SDI zu ermöglichen. Als qualifizierter Vertrauensservice entsprechend der eIDAS-Verordnung kann EDICOM die Dokumente mit elektronischen Signaturen und Zeitstempeln versehen und die Sicherheit und Integrität voll garantieren. Die EDICOM e-Archiving Services implementieren die erforderlichen Validierungsmechanismen, um die Aufbewahrung entsprechend der Conservazione Elettronica zu garantieren.

Nach der Konsolidierung der FACe als allgemeine Eingangsstelle für E-Rechnungen an die öffentliche Verwaltung entwickelt das Finanzministerium ein ähnliches Modell, die Plattform FACeB2B als allgemeine Eingangsstelle für E-Rechnungen zwischen Unternehmen, sowohl für öffentliche Ausschreibungen als auch in einem reinen B2B-Umfeld.

Die Plattform FACEB2B wird die Übermittlung von Rechnungen des Unterauftragnehmers an den Hauptauftragnehmer ermöglichen und diese den Empfängern zur Verfügung stellen. Ein einziges elektronisches Register wird den Nutzern ab 30. Juni 2018 zur Verfügung stehen und das Einreichungsdatum von Rechnungen durch Unterauftragnehmer an die Hauptauftragnehmer zertifizieren.

Nach einem Betriebsjahr tritt am 1. Juli 2018 die Version 1.1 des Systems zur unmittelbaren Übermittlung von Informationen (SII) in Kraft. Die Version 1.0 kann trotzdem noch bis 20. Juli verwendet werden, sowohl in der Testumgebung als auch in der Produktion. Ab 21. Juli wird nur noch die Version 1.1 akzeptiert werden.

Das von der mexikanischen Steuerbehörde festgelegte Genehmigungsverfahren für die Stornierung elektronischer Rechnungen bezweckt, die schlechten Praktiken mancher Unternehmen zu stoppen, die Rechnungen zu annulieren, ohne ihre Kunden darüber zu informieren. Dies ermöglicht den Unternehmen, Einnahmen zu reduzieren für die keine Einkommenssteuer bezahlt wird. Der Kunde, der den Dienst oder das Produkt bezahlt hat, kann so die Unkosten nicht abschreiben. Mit der Implementierung von Informations- und Akzeptanzmechanismen können Rechnungen nur noch dann storniert werden, wenn der Rechnungsempfänger dies akzeptiert. So kann der Kunde sicher sein, dass die Rechnung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, sobald sie bezahlt ist. Durch die Entwicklung einer eigenen Plattform für die Erstellung, den Versand und die Entgegennahme von CFDI-Rechnungen ermöglicht es EDICOM allen Unternehmen, alle CFDI-Prozesse mit integrierten Managementsystemen zu vereinfachen.

Ab 1. Juli 2018 treten zusätzliche Bestimmungen für die CFDI-Rechnung in Kraft:

  1. Ausgabenzulagen für Konsortien bei Verträgen im Bereich von Öl- und Gasexploration und –gewinnung.
  2. Zulagen für Mitglieder von Konsortien bei Einkommen aus dem Bereich der Öl- und Gasexploration und –gewinnung.

In Kürze wird die Version 3.10 deaktiviert. Die NF-e 4.0 wird neue Features einführen, die die E-Rechnung in Brasilien formell und inhaltlich verbessern werden. Die Veränderungen konzentrieren sich auf bereits bestehende Felder und neue Validierungsregeln. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die Implementierung des Protokolls TLS 1.2 oder höher verbessert. Über die EDICOM DF-e Lösung werden Übermittlung und Empfang dieser Steuerdokumente optimiert. Diese Lösung ermöglicht die Automatisierung und Integration von Steuerinformation auf schnelle und profitable Art. Dieses Tool ist zur Gänze in das betriebsinterne Managementsystem integriert, womit die Automatisierung und hundertprozentige Zentralisierung des Austausches von Steuerdokumenten mit Kunden oder Lieferanten ermöglicht wird, unabhängig davon, ob technologische oder administrative Hürden vorhanden sind oder nicht.

  • Peru: Neue Version 2.1 der XML Struktur

Peru ist ebenfalls dabei, die e-Invoicing-Struktur anzupassen und zu aktualisieren, indem neue Felder eingefügt werden und die Nutzererfahrung verbessert wird. Ab 1. Juli 2018 werden neue E-Rechnungsaussteller dazu verpflichtet, nur noch die Version 2.1 zu verwenden, während jene Steuerzahler, die bereits e-Invoicing benutzen, noch bis zum 1. März 2019 Zeit haben, um sich definitiv an die neue Version anzupassen.

Plattform für e-Rechnungen

Eine umfassende Lösung, welche die Ausstellung von elektronischen Rechnungen in allen Ländern der Welt ermöglicht.

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